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Presseberichte 2019


Theateraufführung des Heimatvereins (07.01.2019)

ww. Gerichtstetten. Manchmal gilt es Probleme mit Phantasie und Humor zu lösen, auch wenn dabei nicht alltägliche Methoden zum Einsatz kommen. So auch am vergangenen Wochenende in Gerichtstetten, wo die Theatergruppe des Heimatvereins Gerichtstetten unter Leitung von Heinz Eckert zum Lustspiel „Dem Himmel sei Dank“ von Bernd Gombold einlud. Und es wurde im wahrsten Sinne himmlisch, dank lokaler „Größen“ auf der Bühne, einer wunderbaren Geschichte und einem fabelhaften Publikum an allen drei ausverkauften Abendaufführungen. Dabei band man lokales Geschehen in die Geschichte ein und wie schon in den Vorjahren verstand es Reinhold Ritter in Gedichtform die Zuschauer nach den Pausen auf das bevorstehende Geschehen „vorzubereiten“.

Mit nicht ganz alltäglichen Methoden versucht Pfarrer Bernhard (Steffen Müller) in seiner Pfarrgemeinde, das dringend benötigte Geld für die Kirchenrenovierung beizutreiben. Dabei schreckt er sogar von nächtlichen Kartenspielen im Pfarrhaus oder dem Verkauf von schwarz gebrannten Schnaps, dem „Himmlischen Tröpfchen“, nicht zurück. Sein arbeitsscheuer, aber dafür um so geselliger und auf seine „innere Stimme“ hörender Messner Johannes Höll (Reinhold Ritter) wird zwar von seiner resoluten Frau Emma (Andrea Reinhard) auf Trab gehalten, ist dem Pfarrer aber zumindest beim Kartenspiel ein eifriger Helfer. Pfarrhaushälterin Hermine (Doris Kaufmann), die ihrem Chef aber treu und ergeben dient, will dagegen den Pfarrer immer auf den „richtigen“ Weg bringen.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Engel (Britta Hock) – von allen aufgrund ihrer Scheinheiligkeit nur „Erzengel“ genannt, sollte zwar Spende für die Renovierung der Kirche sammeln, doch sammelt sie lieber „Probleme“ und setzt alles daran, wieder in den Pfarrgemeinderat gewählt zu werden. Um die Erfolgschancen zu erhöhen schreckt sie nicht einmal davor zurück, ihre Nichte „Uschi“ (Anita Seitz) gegen deren Willen in ein Kloster zu stecken. Zur Vorbereitung auf ihr künftige „Klosterleben“ muss Uschi nun im Pfarrbüro ein Praktikum absolvieren. Messner Johannes und Haushälterin Hermine durchschauen aber das falsche Spiel und stehen Uschi bei.

Um eine weitere Geldquelle für die dringende Kirchenrenovierung zu erschließen, beschließt Pfr. Bernhard im Alleingang, die vielen Zimmer im großen Pfarrhaus zu vermieten und das unterhaltsame Chaos beginnt seinen Lauf. Gerade als die ersten Übernachtungsgäste erwartet werden, kommt hoher, nicht angemeldeter und zudem äußerst unangenehmer Besuch: der strenge Domkapitular Dr. Jüngling (Heinz Eckert) vom bischöflichen Ordinariat. Der soll die ungewöhnlichen Vorgänge untersuchen und für Ordnung sorgen. Er ist schockiert, mit welchen Methoden der Pfarrer Geld auftreibt und wer im Pfarrhaus alles ein- und ausgeht. Doch Pfarrhaushälterin Hermine hat „alles im Griff“ und erzählt ihm dafür die abenteuerlichsten Geschichten. Einer der ersten Gäste ist Siggi Bischoff (Christian Seitz), der heimliche Freund von Uschi – was deren Tante Elfriede unter keinen Umständen erfahren darf. Und gerade Elfriede hält Siggi für den Domkapitular und vertraut ihm ihre Nichte an. In der Hoffnung auf die „Blitzkarriere“ ihrer Nicht wird selbst der „Erzengel“ plötzlich überraschend spendabel.

Der richtige Domkapitular hält die Eskapaden für untragbar und will der Pfarrgemeinde bei der Predigt während der Messe die Strafversetzung ihres geliebten Pfarrers Bernhard nach Hardheim verkünden.

Doch auch der Domkapitular hat seine Schwächen. So bringt ihn nicht nur die flotte und attraktive Aerobic Lehrerin Heidi (Julia Killian) auf Trab, auch eine köstlich zubereitete Schweineleber hat es ihm angetan. Zwischen all dem Durcheinander, und immer im ungünstigsten Moment, taucht dann auch immer wieder Hans Meßmer (Rainer Hilbert) auf, der vergebens versucht den Pfarrer für ein paar Minuten zu sprechen.

Die Schwäche für das gute Essen wissen Hermine und Siggi Bischoff zu nutzen und setzen den Domkapitular Dr. Jüngling mit Beerenwein und K.O.-Tropfen kurzerhand „außer Gefecht“. Dann taucht die „peinliche“ Handarbeitslehrerin Heidemarie Rosenfeld (Sonja Röckel) auf, mit der Hermine und auch Messner Johannes Höll so ihre Probleme haben. Wenn dann aus Stepp-Aerobic wegen gewisser Merkfähigkeit Strip-Erotik wird und die beiden „Heidis“ den Hans mit „Hannes“ verwechseln wird das Chaos perfekt, aber um so unterhaltsamer.

Letztendlich kann sich Domkapitular Dr. Jüngling an nichts mehr erinnern und glaubt die Geschichte seiner unvergesslichen wie peinlichen Predigt, die ihm Hermine, Uschi, Heidi und Siggi auftischen und angeblich auch mitgefilmt haben. Nun fürchtet dieser seinen Ruf und seine Karriere, indessen Folge er nur Lobenswertes über die Pfarrgemeinde Gerichtstetten berichten wird und für den nötigen Zuschuss zur Kirchenrenovierung sorgt. Selbstverständlich darf Pfarrer Bernhard in Gerichtstetten bleiben. Erfriede Engel kandidiert künftig für den Gemeinderat und nach einigen Verwirrungen findet der ständig zurückgewiesene Hans Meßmer unter dem Stichwort „zwei Links, zwei Rechts“ zu seiner Handarbeitslehrerin Heidemarie, die sich in der „Ruhe“ eines Pfarrhauses näher kennen lernen möchten. Und so sind auf einen Schlag alle Probleme gelöst – dem Himmel sei Dank!

Langanhaltender Applaus, auch während der Aufführung, war letztendlich der verdiente Lohn der Schauspieler. Souffleur Rolf Seitz wurde wegen fehlenden Einsätzen, wie er selbst sagte, zum 1 €-Jobber degradiert. In gewohnter Weise stellte jeweils am Ende der Aufführungen Heinz Eckert seine Mitspieler vor.

Am Ende der letzten Aufführung am Sonntag nutze auch Heimatvereinsvorsitzender Wolfgang Weniger die Gelegenheit, seiner Theatergruppe und seinem Vorstands- und Helferteam vor und hinter den Kulissen zu danken, ohne die ein solcher Erfolg nicht möglich ist. Dabei vergaß er auch nicht die Ehepartner und Familienmitglieder, die den Akteuren auf der Theaterbühne die nötigen Freiräume für die Proben lassen oder selbst vor und hinter den Kulissen aktiv mitarbeiten. Sein Dank galt ebenso einem großartigen Publikum bei allen Aufführungen und so kann man nur hoffen, dass es auch in zwei Jahren wieder heißt: Vorhang auf, für die Theatergruppe des Heimatvereins Gerichtstetten.

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Theatergruppe 2019
Theatergruppe 2019

Vereinsmeisterschaft der Kyffhäuserkameraden

Vereinsmeisterschaft 2019 der Kyffhäuser Kameradschaft Gerichtstetten am 26.01.2019

Die Ehrung der Vereinsmeister, des Schützenkönigs und der erfolgreichen Schützen auf Kreisebene bildeten den Höhepunkt der traditionellen Jahresabschlussfeier, zu der die Kyffhäuser Kameradschaft Gerichtstetten ihre Mitglieder am Samstag in den „Ochsen“ eingeladen hatte.
In gemütlicher Runde hieß Vorsitzender Bruno Müller die zahlreichen Mitglieder sowie Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach willkommen. Für die im vergangenen Jahr geleistete Vereinsarbeit sprach er allen dafür Verantwortlichen und fleißigen Helfern seinen Dank aus. Ein besonderer Dank galt Schießwart Lothar Fischer, Kreisschießwart Rolf Kaufmann und Werner Deißler, der die Ehrenscheiben wieder beschriftet hatte.

Grüße von Bgm. Volker Rohm und Ortschaftsverwaltung überbrachte Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach. Für ihre vorbildliche Vereinsarbeit und der damit verbundenen Bereicherung des kulturellen Lebens von Gerichtstetten, sprach er den Kyffhäuser Kameraden seinen Dank aus.

Nach dem gemeinsamen Essen wurde es noch einmal spannend, als Schießwart Lothar Fischer gemeinsam mit Kreisschießwart Rolf Kaufmann zur
Ehrung der Vereinsmeister 2019 überleitete. Zahlreiche Mitglieder nahmen bei diesem internen Schießwettbewerb und dem Kreisschießen der Kyffhäuser Kameradschaft Odenwald Tauber 2018 teil und stellten beeindruckend ihr zielsicheres Auge und eine ruhige Hand unter Beweis.

Bei der internen Vereinsmeisterschaft wurden die besten Schützen bei den Junioren, in der Schützenklasse und der Seniorenklasse ermittelt. Bei den Junioren, die erstmals wieder bei den Vereinsmeisterschaften vertreten waren, belegten Janik Reinhard und Moritz Reinhold mit gleicher Ringzahl Platz Drei. Platz Zwei belegte Tom Weniger und bester Schütze bei den Junioren wurde Rico Reinhard.
In der Schützenklasse, für Schützen bis zum 50 Lebensjahr, belegte Niklas Geiger mit 151 Ringen den 3. Platz hinter Rainer Hilbert mit 153 Ringen. Vereinsmeister wurde Markus Herberich mit 157 Ringen.

In der Seniorenklasse belegte Roland Fischer mit 167 von 200 möglichen Ringen den dritten Platz hinter Bruno Müller mit 172 Ringen auf Platz Zwei. Vereinsmeister 2019 wurde mit 174 Ringen Doris Kaufmann, die auch beim Kreisschießen Odenwald Tauber 2018 bei den Damen in der Seniorenklasse den ersten Platz belegte. Schützenkönig des Jahres 2019 mit dem besten „Zehner“ wurde Niklas Geiger.

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Winterwanderung - Bürgerverein

Informative Winterwanderung des Bürgervereins am 27.01.2019

Zu einer „informellen Winterwanderung“ lud der Bürgerverein Gerichtstetten am vergangenen Sonntag ein. Ziel der Wanderung waren der „Meisenbrunnen“ und der „Zigeunerbrunnen“ im Wald Richtung Helmstheim, in unmittelbarer Nähe der neu errichteten Windkraftanlagen des Bürgerwindparks Gerichtstetten. Nahezu 30 interessierte Wanderer folgte der Einladung, um die vom Bürgerverein initiierten Projekte von Ausgleichsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau der Windräder vor Ort kennen zu lernen.

Für den Eingriff in die Natur müssen die Betreiber von Windrädern einen Ausgleich schaffen. Dies geschieht in der Regel durch Zahlungen in die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg. Aus diesem Topf können nun wiederum geeignete Maßnahmen, wenn möglich vor Ort, finanziert werden. Auch wenn man mittlerweile eine Großgemeinde ist, wünschen sich der Gerichtstetter ganz natürlich als vor Ort betroffenen, dass zumindest ein Teil auch wieder vor Ort investiert wird. So hat der Bürgerverein eine Initiative ergriffen, um den „Meisenbrunnen“ und „Zigeunerbrunnen“ in einem naturnahen Zustand erhalten zu können. Hierfür ist man guter Dinge einen Beitrag aus dem „Topf“ des Naturschutzfonds zu erhalten.

Günter Ullrich und Jürgen Schretzmann gaben vor Beginn der Wanderung und natürlich vor Ort hierzu wichtige und interessante Informationen und stellten somit das Vorhaben des Bürgervereins Gerichtstetten vor.

Zurück um Dorfplatz hatte man dann beim gemütlichen Abschluss genügend Gelegenheit sich über das Thema auszutauschen.

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Defibrillator für Gerichtstetten

Übergabe und Einweisung

Große Freude herrschte am vergangenen Donnerstag bei der offiziellen Übergabe eines Defibrillators an die Gerichtstetter Bevölkerung. Auf Initiative des Bürgervereins hat nun auch Gerichtstetten einen öffentlich zugänglichen AED (Automatisierter Externer Defibrillator), um Menschen bei lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen hoffentlich wieder ins Leben zurückholen zu können.

Zahlreiche interessierte Bürger hatten sich im Lehrsaal des Feuerwehrgerätehauses eingefunden, wo der AED nicht nur offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde, sondern es zusätzlich eine spannende Wiederholung lebensrettender Sofortmaßnahmen, inclusive Geräteeinweisung gab.

Zu Beginn hieß Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach, auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Bürgervereins, die vielen Besucher willkommen. Ein besonderer Gruß und Dank galt dabei Bereichsleiterin Christina Müller von der Volksbank Franken eG in Hardheim sowie dem Geschäftsführer der Arnold-Hollerbach-Stiftung Hans Sieber, die mit Ihrer Spende die Anschaffung des Gerätes ermöglichten. So überbrachte Christina Müller einen symbolischen Scheck von 1.200 Euro und Hans Sieber 500 Euro für die Anschaffung des lebensrettenden Gerätes, das nun in einem beheizten Kasten an der Außenwand des Gerätehauses direkt beim Dorfplatz seinen Platz findet. In seinen Dank schloss Ortsvorsteher Walzenbach aber auch Oliver Seitz ein, der sich für den Einbau des öffentlich zugänglichen Aufbewahrungskasten verantwortlich zeichnete sowie Peter Schenkel vom Bauhof der Gemeinde für den Anschluss an die Heizleitung.

Hans Sieber von der Arnold-Hollerbach-Stiftung brachte seine Freude zum Ausdruck, dass man gemeinsam mit der Volksbank diese lebensrettende Anschaffung fördern konnte. Mit der Übergabe, bzw. Anschaffung des Defibrillators sind nun in der Gesamtgemeinde insgesamt 14 baugleiche Geräte vorhanden, um bei Bedarf Menschenleben zu retten.

Anschließend nutze man die Gelegenheit, um aus dem berufenen Munde von DRK Kreisausbildungsleiter Gerald Löhr noch einmal eine „Crashkurs“ in den lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu bekommen. Dabei wurde allen Anwesenden die Bedeutung ihres Handelns bewusst, wenn es darum geht Menschenleben zu retten. Im Vordergrund stand dabei der Herz-Lungen-Wiederbelebung, insbesondere den Einsatz und die Benutzung des neu angeschafften Gerätes.

So vergingen zwei Stunden wie im Flug, dank eines informativen wie spannenden Vortrages. Anerkennung und Dank galt daher auch Gerald Löhr vom DRK Buchen, den ihm Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach am Ende aussprach.



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Generalversammlung der Feuerwehr Gerichtstetten

Generalversammlung der Feuerwehr Gerichtstetten (16.03.2019)

Nichts ist so beständig wie Veränderungen. Wenn sich dies dann mit Bewährtem verbindet, kann dies nur positiv sein, wie man am vergangenen Samstag bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gerichtstetten erfahren konnte. In diesem Sinne zeigte sich deren positives Wirken in allen Berichten. Auf Grund seiner Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde Günter Müller zum Ehrenkommandant der Feuerwehrabteilung Gerichtstetten ernannt und auch der Wechsel von Andreas Heck als Kommandant der Abteilung Gerichtstetten auf Christian Seitz und dessen Stellvertreter Oliver Seitz verlief wie am „Schnürchen“.

Zu Beginn der Versammlung hieß Andreas Heck all seine Feuerwehrkameraden willkommen. Besondere Grüße galten dabei neben Bürgermeister Volker Rohm und Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach dem Kommandanten der Feuerwehr Hardheim, Michael Seyfried sowie dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Fischer.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden zog Abteilungskommandant Andreas Heck eine zusammengefasste Bilanz des vergangenen Jahres seiner 36 Mann starken aktiven Truppe. In der Altersabteilung sind derzeit 9 Kameraden und mit 8 Jugendlichen in der Jugendgruppe ist auch bestens für Nachwuchs gesorgt. Bei der im Oktober erfolgten Ausschreibung für zwei neue Feuerwehrfahrzeuge (MLF und MTW) war man dabei. Nun ist noch ein wenige Geduld erforderlich, bis man in Gerichtstetten die neuen Fahrzeuge, vermutlich im kommenden Jahr, in Empfang nehmen kann.

Schriftführer Florian Fischer ging ein seinem Bericht dann in die Details und es wurde deutlich, dass die Gerichtstetter Wehr dank 10 Übungen, Schulungsabenden, einem Notfalltraining für Atemschutzträger und der Weiterbildung zahlreicher Kameraden für den Ernstfall bestens gewappnet ist. Im Dorfgeschehen ist die Feuerwehr mit ihrem vielfältigen Engagement fester Bestandteil und auch die Pflege der Kameradschaft und des Miteinander mit anderen Wehren ist fester Bestandteil im Jahresablauf. Im Juli 2018 forderte ein in Brand geratenes Quad einen ernsthaften Einsatz.

Die Jugendgruppe bereitete sich mit 10 Übungsabenden und der Mithilfe bei zahlreichen Veranstaltungen auf ihre Zeit als aktive Feuerwehrmänner vor. Sie wurde von Christian Seitz, Max Löffler und Oliver Seitz geleitet, der an diesem Abend auch davon berichtete.

Positives konnte danach Kassierer Werner Löffler berichten. Ihm bescheinigte Rolf Kaufmann, er hatte die Kasse mit Uwe Bechtold geprüft, eine korrekte Kassenführung.

Bürgermeister Volker Rohm zeigte sich von den Berichten beeindruckt. Sie führen vor Augen, welchen Herausforderungen sich die örtlichen Wehren immer wieder stellen und wie engagiert die Gerichtstetter Wehr in den vielfältigen Bereichen ist. Die Neuanschaffung der neuen Fahrzeuge für Gerichtstetten bedeutet für die Gemeinde ein Aufwand von ca. 200.000,00 €. Doch er ist notwendig und sich auch eine Motivation für die Aktiven. Für all ihr Wirken im Dienst der Allgemeinheit und dem Nächsten sprach er allen Feuermännern seinen Dank aus. Anschließend wurden Robin Conring per Handschlag in die aktive Wehr übernommen. Ebenfalls per Handschlag erfolgte die Aufnahme von Leon Schlindwein, Niklas Hock und Maximilian Schulz in die Jugendgruppe.

Eine besondere Freude war es danach für Bgm. Volker Rohm, den verdienten Feuerwehrkameraden Günter Müller zum Ehrenabteilungskommandant der Feuerwehr Hardheim, Abteilung Gerichtstetten, zu ernennen. In seiner Laudatio ging er ausführlich auf dessen Werdegang bei der Feuerwehr ein, der 1973 begann. Schon früh verstand es Günter Müller mit seinem Können und Begeisterung seine Kameraden zu motivieren, welches mit den Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold zu Ausdruck kommt. Von 1989 bis 2009 führte er die Gerichtstetter Wehr erfolgreich als Kommandant und erwarb sich auch beim Bau des Feuerwehrgerätehauses große Verdienste.

Sichtlich bewegt bedankte sich Günter Müller für die Ehrung und betonte dabei, dass all das Geleistete ohne die Mithilfe seiner Kameraden nie möglich gewesen wäre.

Dank bester Vorbereitung hatte Kommandant Michael Seyfried in seiner Funktion als Wahlleiter bei den Wahlen des Kommandanten und dessen Stellvertreters bei der Abteilung Gerichtstetten und dem Abteilungsausschuss eine einfache Aufgabe. Unter Mithilfe des stellv. Kreisbrandmeisters Frank Fischer stand trotz geheimer Wahl recht schnell ein eindeutiges Ergebnis fest, nachdem Andreas Heck auf Grund familiärer Veränderungen den Wunsch geäußert hatte, wieder die die Reihe der Aktiven zu treten. Vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderates wurde mit überwältigender Mehrheit Christian Seitz zum neuen Kommandanten der Gerichtstetter Wehr gewählt. Als Stellvertreter wird ihm Oliver Seitz zu Seite stehen. Im Abteilungsausschuss wird Gerichtstetten von Florian Fischer, Daniel Seitz, Max Löffler und Dennis Löffler vertreten.

Kommandant Michael Seyfried überbrachte ebenfalls Glückwünsche an den Geehrten und die Neugewählten und dankte den Gerichtsteter Feuerwehrkameraden für ihr Tun. Noch nicht lange in der Funktion als Kommandant der Feuerwehr Hardheim, berichtete er von den bisherigen Einsätzen und den Planungen für das laufende Jahr.

Stellvertretender Kreisbrandmeister Frank Fischer überbrachte die Grüße des Landrates und des Kreisbrandmeisters. Des weiteren unterstrich er in seinen Grußworten die Bedeutung der Abteilungswehren, direkt vor Ort. Interessant auch seine Statistik zu den Einsätzen aller Feuerwehren im Neckar-Odenwald-Kreis im vergangenen Jahr und seine Hinweise zu Veranstaltungen und Lehrgängen.

Kurz vor Ende der Versammlung nutzte Bgm. Volker Rohm noch einmal die Gelegenheit den Neugewählten seine Glückwünsche auszusprechen. Sein Dank galt aber auch Andreas Heck, der die Abteilung Gerichtstetten 10 Jahre erfolgreich anführte, welches in einem ausführlichen Rückblich deutlich wurde.

Andreas Heck selbst dankte abschließend noch einmal all seinen Kameraden für ihre Mitarbeit.

Der zukünftige Abteilungskommandant Christian Seitz dankte, auch im Namen aller Neugewählten, für das entgegengebrachte Vertrauen und überreichte Andreas Heck als äußeres Zeichen des Dankes für die geleistete Arbeit ein Gemälde von Gerichtstetten.

Foto: Wolfgang Weniger

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Mitgliederversammlug - Bürgerverein (21.03.2019)

Mitgliederversammlung des Bürgervereins Gerichtstetten am 21.03.2019

Unter das Motto „Gerichtstetten 2030 - Gemeinsam Zukunft gestalten“ stellte der Bürgerverein Gerichtstetten seine Mitgliederversammlung, zu der er am vergangenen Donnerstag in den Bürgersaal einlud. Dabei erinnerte er an seine vielfältigen Aktivitäten und stellte seine Planung und Visionen vor, mit denen er die Zukunft von Gerichtstetten mitgestalten möchte.

Zu Beginn hieß Vorsitzender Wolfgang Walzenbach neben seinen Vorstandsmitgliedern auch eine stattliche Anzahl von Mitgliedern willkommen. In seinem kurzen Rückblick zählte er stichwortartig die Aktivitäten seines Vereins auf und ging kurz auf die anstehenden Vorhaben ein. Diese gliedern sich in die Themenbereiche Erholung, nachhaltiger Tourismus und Naturerleben den Bereich einer vielfältigen Kulturlandschaft und Naturschutz. Darunter fallen die Mitgestaltung des Radweges und eines Naturpfades sowie das Projekt: Meisenbrunnen – Zigeunerbrunnen. Daneben macht sich der Verein auch Gedanken über eine nachhaltigen Dorfentwicklung. Für die geleistete Arbeit sprach er seiner Vorstandschaft, den scheidenden Beisitzern Elke Heinze, Sandro Fischer und Tim Weniger, aber auch den zahlreichen Helfern aus der Dorfgemeinschaft seinen Dank aus.

Ins Detail ging es dann beim Bericht von Kristin Mader. Derzeit hat der Bürgerverein 48 Mitglieder. Schwerpunkte der Vereinsarbeit bildete die Durchführung des Kartoffelfestes und des Weihnachtsmarktes. Daneben hielt man das „Keltendorf“ in Schuss und pflegt den Blumenhang und den Dorfplatz. Erstmals lud der Bürgerverein an Silvester zum Treffen im Keltendorf ein. Bei einer winterlichen „Brunnenwanderung“ stellte der Verein der Bevölkerung sein Projekt einer Renaturierung des „Meisenbrunnen“ und „Zigeunerbrunnen“ vor und auch die Anschaffung eines Defibrillators erfolgte auf Initiative des Bürgervereins. In diesem Jahr findet das Kartoffelfest vom 31.8. bis 01.09. statt und am 6. und 7. Dezember wird auch der „Karschdäider Weihnachtsmarkt“ seine Fortsetzung finden.

Kassierer Bernd Schretzmann präsentierte nicht nur ein imposantes und positives Zahlenwerk, sondern ergänzte die „Aktivitäten Liste“ durch die Aufzählung zahlreicher Anschaffungen, die am Dorfplatz, bei den Festlichkeiten des Vereins und auch im Kindergarten der Dorfgemeinschaft zu Gute kommen.

Kassenprüfer Klaus Schulz, er hatte die Kasse zusammen mit Lothar Fischer geprüft, bescheinigte ihm eine korrekte Kassenführung und empfahl die Entlastung.

Diese erfolgte auf Antrag von Wolfgang Weniger dann auch einstimmig. Zuvor dankte er der gesamten Vorstandschaft im Namen der anwesenden Mitglieder für die geleistete Arbeit.

In seiner ihm zugedachten Funktion als Wahlleiter hatte er, dank bester Vorarbeit, ein leichtes Spiel. So wurde Wolfgang Walzenbach erneut zum 1. Vorsitzenden und Karl Schretzmann zu dessen Stellvertreter gewählt. Schriftführerin bleibt Kristin Mader und auch Bernd Schretzmann wird weiterhin die Vereinsfinanzen verwalten. Als Beisitzer werden Günter Ullrich, Günter Müller, Bertram Linsler, Jürgen Schretzmann, Harald Schmieg, Gerhard Heilig, Doris Kaufmann, Jenny Damiko, Anita Seitz und Josef Seitz sich in Vereinsführung mit einbringen.

Unter dem Schlagwort: „Kontakt – Lebensraum“ stellte anschließend Harald Schmieg das Projekt zur naturnahen Gestaltung der Quellen „Meisenbrunnen“ und „Zigeunerbrunnen“ vor. Diese sollen als Ausgleichsmaßnahme für die Errichtung der Windräder als Lebensraum für die Tier und Pflanzenwelt aufgewertet werden und auch so gestaltet werden, dass die Quellfassung im Einklang mit der Natur erhalten bleibt, damit die Förderung durch den Naturschutzfond möglich ist. Auch für zwei weitere Windkraftanlagen sollen die Ausgleichmaßnahmen im Ort bleiben. In diesem Zusammenhang wünsche man sich Ideen für ökologische Projekte, um dieses Ziel zu erreichen.

Unter dem Schlagwort: „Nachhaltigkeit - Tourismus“ berichtete Jürgen Schretzmann von geplanten Nuturpfaden und der finanziellen Förderung des Radweges, der von Erfeld nach Gerichtstetten weitergeführt werden soll. Für die Planung stellte der Bürgerverein 10.000,00 € zur Verfügung, die letztendlich auch den Gemeinderat mitbewegten und überzeugten, Gelder für dessen Planung und Ausbau in den aktuellen Haushalt der Gemeinde einzustellen. Beim Bau des Radweges will man sich aktiv an der Gestaltung beteiligen, um dem Weg ein gewisses Alleinstellungsmerkmal zukommen zu lassen. Ebenso gab Jürgen Schretzmann einen kurzen Einblick zu Förderung und finanziellen Unterstützung der Projekte durch LEADER.

Einen aktuellen Sachstand zu „Aktives Leben – Dorfgemeinschaft“ gab Anita Seitz, die über die Krabbelgruppe letztendlich einen Spielplatz auf den Weg brachte, der neben der Turnhalle errichtet werden soll und für Kinder bis zum Alter von 4 Jahren gedacht ist. Bei der Installation und dem Aufbau werden sich neben dem Bauhof auch die Eltern beteiligen und man hofft, dass sich spätestens zu Beginn der zweiten Jahreshälfte die jüngsten Dorfbewohner dort austoben können.

Eine rege Diskussion gab es zum Abschluss bei den Wünschen und Anträgen. Hierbei ging es um die Feste des Bürgervereins und die Mithilfe bei deren Durchführung. Weiteres Thema auch die Aktivitäten der örtlichen Vereine generell, deren Nachwuchssorgen und Zukunftsaussichten. Für die Dorfgemeinschaft wäre es nicht gut, wenn in 2030 nur noch wenige Vereine dann die Gegenwart gestalten. Auch wurde der Wunsch geäußert, den Dorfplatz mit Aktivitäten zu beleben.

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Tag d. offenen Tür - Kiga Gerichtstetten 07.04.19

Tag der offenen Tür beim Kindergarten Gerichtstetten - 07.04.2019

Gerichtstetten. Mit einem Tag der offenen Tür am 7. April lud der Kindergarten St. Burkardus Gerichtstetten am vergangenen Sonntag nach Gerichtstetten ein. Dabei konnte sich die Besucher und zahlreichen Spender nicht nur von den wunderschön renovierten und zweckmäßig eingerichteten Räumlichkeiten überzeugen, sondern auch ein kleines und feines Festprogramm der Kinder erleben.

Mit einem klingenden Hallo! Hallo! hießen die Kinder ihre Gäste willkommen und auch Kindergartenleiterin Sylvia Hefner zeigte sich in ihren Grußworten erfreut über den guten Besuch. Unter den Gästen Stiftungsratvorsitzender Horst Saling, Gemeindereferentin Claudia Beger, die örtlichen Mitglieder des Pfarrgemeinderates Monika Ott und Elke Heinze, sowie Kindergartengeschäftsführer Frau Haus und Herr Geiger. Ebenso herzlich begrüße sie Bgm. Volker Rohm, die Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach und Thomas Leithold (Erfeld) sowie das Lehrerkollegium des Bildungshauses mit Schulleiterin Daniela Taranto.

Willkommensgrüße galten auch allen Spender und Gönnern, die mit ihrer Spende nicht nur die notwendigen Renovierungsmaßnahmen ermöglichten, sondern es auch ermöglichten, neue Küchenzeilen für die Gruppenräumen anzuschaffen. Ebenso gingen durch die großzügigen Spenden ein paar Extrawünsche in Erfüllung.

Nach 30 Jahren zeigten sich nun doch etliche Mängel und auch die vorgeschrieben Qualitäts- und Hygienestandards hatten sich verändert. So ging es bei der Renovierung um weit mehr, als nur um eine „Schönheitskur“. Die Planung und zeitliche Organisation lag bei Bauamtsleiterin Denis Reichert in besten Händen. Beim Ausräumen und Abbauen sowie beim anschließenden Putzen und Wiederaufbau waren neben den Kindern und Erzieherinnen auch die Eltern und einige Opas mit Feuereifer und großem Engagement viele Stunden auf der Baustelle dabei.

Vom Ergebnis der vielen fleißigen Hände konnte man sich später selbst ein Bild machen und nachvollziehen, dass sich Kinder wie Erzieher in den wunderschönen und freundlichen Räumen wohlfühlen. So galt ein abschließender Dank allen Beteiligten, die mit ihrem Gemeinschaftswerk zum Gelingen der Renovierung beigetragen haben.

Mit einem wunderschönen Singspiel ließen die Kinder spielerisch die Renovierung noch einmal Revue passieren, wobei sie von Stephanie Müller-Eckert musikalisch begleitet wurden. Im Refrain brachten sie es auf den Nenner: „ Hurra, hurra, unser Kindergarten ist jetzt wunderbar- Na klar“. Beim Lied: „Ich kenn ein Haus …!“ durften dann auch die Gäste mitsingen, zur Freude der Kinder.

Bgm. Volker Rohm sprach in seinem Grußwort den Eltern für ihr Engagement um den Kindergarten seinen Dank aus. Der Kindergarten ist nun wieder auf einem guten Stand, wenn auch der Kostenanteil der Gemeinde etwas mehr geworden ist. Letztendlich gibt es nichts Schöneres, wenn die Kinder gerne in den Kindergarten gehen und sich als Erwachsene einmal gerne an diese Zeit erinnern.

Dank und Anerkennung zollte auch Stiftungsratvorsitzender der Seelsorgeeinheit Madonnenland Horst Saling den Erzieherinnen, dem Elternbeirat und den Eltern. Ein weiterer Dank galt der Gemeinde, die den größten Teil der Kosten getragen hat.

Anschließend konnten sich die Gäste selbst ein Bild von den renovierten Räumen machen. Für das leibliche Wohl war durch die Eltern bestens gesorgt und auch die Spielstraße im Freien und das große Bastelzimmer im Bildungshaus erfreute sich eines guten Besuches.

Fotos: Wolfgang Weniger

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Generalversammlung - Kyffhäuserkameradschaft

Generalversammlung der Kyffhäuserkameradschaft Gerichtstetten (07.04.2019)

Gerichtstetten. Einen Rückblick auf die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahre, machte die Kyffhäuserkameradschaft Gerichtstetten am vergangenen Sonntag bei ihrer Generalversammlung. Schwerpunkte bildeten erneut die Teilnahme an den verschiedensten Schießwettbewerben und die Pflege der Kameradschaft.

Vorsitzender Bruno Müller hieß zu Beginn zahlreiche Mitglieder willkommen. Ein besonderes Willkommen galt dabei Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ließ Schriftführer Jürgen Schretzmann die vergangenen Jahre noch einmal Revue passieren. Diese waren geprägt von der jährlichen Vereinsmeisterschaft im Luftgewehrschießen. Daneben beteiligte man sich beim Landesschießen und den Kreismeisterschaften. Erfreulich war dabei die Tatsache, dass bei der Vereinsmeisterschaft im Herbst 2018 seit langer Zeit wieder Juniorschützen teilnahmen. Aushängeschild auf Kreisebene ist Doris Kaufmann, die bei den letzten Kreismeisterschaften Odenwald/Tauber den 1. Platz bei den Damen belegte.

In den eigenen Räumen trifft man sich wöchentlich zum Schießen und der Kameradschaftspflege. Fest im Jahresablauf verankert auch die jährliche Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal zum Gedenken an die Gefallenen der Weltkriege und die Jahresabschlussfeier. Derzeit hat die Kameradschaft 57 Mitglieder.

Kassenprüfer Alfred Seitz und Bertram Linsler bescheinigten ihren Kassierer Michael Hock nach dessen Bericht eine korrekte Kassenführung. Er, wie auch die gesamte Vorstandschaft wurden auf Antrag von Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach einstimmig entlastet. Er leitete danach die Wahl der Vorstandschaft mit folgendem Ergebnis: Erster Vorsitzender bleibt Bruno Müller, sein Stellvertreter auch weiterhin Rolf Kaufmann. Um die schriftlichen Dinge kümmert sich künftig Tobis Mader, während Jonas Müller in Zukunft die finanziellen Angelegenheiten regelt. Zu Beisitzer wurden Rainer Hilbert, Josef Seitz, Michael Hock und Werner Deißler gewählt. Den Posten den Schießwarts übernimmt weiterhin Lother Fischer. Keine Veränderung gab es bei den Fahnenträgern Harald Fischer und Lothar Fischer sowie bei den Kassenprüfern Alfred Seitz und Bertram Linsler.

Für die geleistete Vereinsarbeit, insbesondere die Jugendarbeit, sprach Ortsvorsteher Walzenbach der Kameradschaft seinen Dank aus.

Am Ende der Versammlung bedankte sich Vorsitzender Bruno Müller bei allen Kameraden und seinen Mitstreitern in der Vorstandschaft. Ein besonderer Dank galt abschließend Jürgen Schretzmann und Michael Hock, die ihre bisherigen Ämter 12 Jahre innehatten.

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Frühlungskonzert- MGV Gerichtstetten - 13.04.2019

Draußen Schneetreiben und in der Turnhalle Frühlingsgefühle. So am vergangenen Samstag, an dem der Männergesangverein „Eintracht“ Gerichtstetten zu seinem schon traditionellen Frühlingskonzert nach Gerichtstetten eingeladen hatte. Wunderschöner Blumenschmuck und ein bunter Melodienstrauß der Gerichtstetter Sänger wie auch der Gastchöre aus Pülfringen und Rippberg ließen aber keinen Zweifel aufkommen, dass der Frühling, zumindest in der Halle, angekommen ist.

Mit „Alta Trinita Beata“, einem italienischen Hymnus aus dem 15. Jahrhundert, hießen die Gastgeber unter Leitung von Dieter Kaiser ihre Gäste musikalisch willkommen. In seiner weiteren Funktion als Vereinsvorsitzender begrüßte Dieter Kaiser seine Gäste und dankte vorab den Sängerfrauen für den farbenprächtigen Blumenschmuck. Ein besonderer Gruß galt neben der Chorgemeinschaft Rippberg und dem Männergesangverein „Eintracht“ Pülfringen, den Instrumentalisten Jonas Ams und Benjamin Scheuermann, Bürgermeister Volker Rohm, Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach, dem stellvertretenden Sängerkreisvorsitzenden Peter Schäfer, Schulleiterin Daniela Taranto, den Ehrenmitgliedern des Vereins und den Vertretern benachbarter Vereine.

Durch das Programm des Abends führte mit spannender Hintergrundinformation, einer guten Portion Humor und auf sehr angenehme Weise, Jochen Hörner. Er konnte nach dem „Frisch auf zum frohen Wandern“ vom MGV Gerichtstetten als ersten Gast auf der Bühne die Chorgemeinschaft Rippberg, unter ihrer Leitung von Eduard Farrenkopf begrüßen. Mit dem romantischen Lied „Erlaube mir fein´s Mädchen“ von Johannes Brahms und dem bekannten Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ nach einem Satz von Wilhelm Steinhause, fügte der gemischte Chor zwei weitere Blumen zum musikalischen Frühlingsblumenstrauß. Mit „Ma Julieta, Drama“, einem spanischen Liebeslied aus dem 15. Jahrhundert, sorgten sie danach für ein besonderes Klangerlebnis, dank eins außergewöhnlichen Arrangements der vier Chorstimmen.

Aus der der „Nachbarschaft“ Pülfringen hieß Jochen Hörner den Männergesangverein „Eintracht“ unter der musikalischen Leitung von Robert Haberkorn willkommen. Mit dem Stück „Das Glück der Welt“ von Dieter Bender erinnert sie daran, dass man allzu oft das kleine Glück übersieht. Mit „Der Wanderer“ entführte der Männerchor in beeindruckende Landschaften, die einem über Gottes Schöpfung staunen lässt.

In beeindruckende, wenn vielleicht auch etwas ungewohnte Klangwelten, versetzten Jonas Ams auf dem Kontrabass, begleitet von Benjamin Scheuermann auf dem Klavier, die beeindruckten Zuhörer. Mit „Kicho“ von Astor Piazzola zeigte Jonas Ams, welch virtuose Klangfülle ein Könner seinem Kontrabass entlocken kann und dass auch hohe Töne die wahre Identität des für die tiefen Töne bekannten Musikinstrumentes verstecken können. Auch beim „Valse miniature (op. 1, No. 2), wussten die beiden jungen Musiker zu überzeugen und ernteten, wie generell alles Akteure auf der Bühne, ihren wohlverdienten Applaus.

Mit den „Glocken der Heimat“, einem romantischen Heimatlied leitete der Gerichtstetter Sänger zu den vereinsinternen Ehrungen über. Vorsitzender Dieter Kaiser verstand es dabei vortrefflich seine drei zu ehrenden Sänger und deren vorbildliches Tun für den Chor zu beschreiben. So ehrte er Günter Müller für 10-jährigen Mitgliedschaft mit einer Urkunde. Werner Fischer, seit 50 Jahren aktiver Sänger beim MGV, wurde auf Beschluss der Vorstandschaft zum Ehrenmitglied ernannt. In Würdigung seiner Verdient um den Gerichtstetter Chor ernannte er seinen Vorgänger Peter Gärtner, der dem MGV 12 Jahre als Vorsitzender führte, zum Ehrenvorsitzenden. Nach einem eigenen Rückblick wünschte dieser seinem Nachfolger, der auch noch Schriftführer ist, in der Vereinsführung eine glückliche Hand.

Nach dem „Abendfrieden“, in einem Satz von Rudolf Desch verstärken die Sänger aus Pülfringen ihrer Gerichtstetter Kollegen auf der Bühne und beim Lied „Jetzt kommen die lustigen Tage“ wurden der gewaltige Klangkörper auf der Bühne zusätzlich mit den Stimmen aus den Zuhörerreihen ergänzt.

Bürgermeister Volker Rohm brachte seine Freude über diesen wunderbaren Liederabend zum Ausdruck, verbunden mit den Grüßen und guten Wünschen der politischen Gemeinde. Dabei würdigte er die Leistung der Chorleiter und der Sänger, denn Chorgesang macht Freude und verbindet Menschen.

Mit drei Ohrwürmern setzen sich nach der Pause der Pülfringen Männerchor musikalisch in Szene. Von Chorleiter Robert Haberkorn auf dem Klavier begleitet, ging es mit dem Stück „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern weiter mit den bunten Melodien. Dem „Heißer Sand“, einem bekannten Hit aus dem Jahr 1962, folgte das von Drafi Deuter bekannte „Marmor, Stein und Eisen bricht“, bei dem der Saal wie selbstverständlich mit einstimmte.

Die Ankündigung der „Kleinen Besetzung“ als „must have“ von Jochen Hörner war wie die anschließenden Lieder eine außergewöhnlich angenehme Angelegenheit für die Ohren. So kannten die Gäste schon vor den Liedbeiträgen selbst fast die komplette Geschichte des Dschungelbuchs mit seiner Geschichte von Mowgli. Doch vor dem „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ und dem „Geier-Song“ entführte die Kleine Besetzung mit „Irish Heartbeit“, begleitet von Dieter Kaiser auf dem Klavier“ in die irische Natur. Großer Applaus war dann auch der verdiente Lohn für ihre Darbietung.

Unter der Leitung von Eduard Farrenkopf ließen der gemischte Chor das bekannte Volkslied „Kein schöner Land“ erklingen und beim „Tourdion“, einem historischen Tanzlied, konnte man über die wunderbaren Klänge die Tänzer im Geiste vor sich tanzen sehen. Mit dem weltbekannten Gospel „Soon and very soon“ von André Crouch fügten sie unter viel Applaus ihre letzte musikalische Blume zum bunten Melodienstrauß.

Mit „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens und dem in italienisch gesungen „La montara“ ließ der Männergesangverein Gerichtstetten einen durchweg gelungenen Abend zu Ende gehen. Ein abschließender Dank des 1. Vorsitzender Dieter Kaiser galt neben allen Mitwirkenden auch den fleißigen Händen vor und hinter den Kulissen, Bernd Schretzmann für die Gestaltung des Programmheftes und Jochen Hörner für seine gelungene Moderation.

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Bildstocksegnung am Dorfplatz

Das vorgezogene Fronleichnamsfest des oberen Erftals in Gerichtstetten war am vergangenen (gestrigen) Sonntag die ideale Gelegenheit, einen am Dorfplatz neu aufgestellten, restaurierten Bildstock zu segnen und der Öffentlichkeit zu übergeben.

Eigentlich sollte der restaurierte Bildstock die vierte Station der geplanten Fronleichnamsprozession sein, doch das Wetter spielt nicht so recht mit und die Prozession fand quasi größtenteils im Saale, bzw. der Pfarrkirche statt. Dennoch ließ man es sich nicht nehmen, die vierte Station an den Bildstock zu verlegen, um ihn in einem würdigen Rahmen als Zeugnis des Glaubens zu segnen und der Öffentlichkeit zu übergeben.

Vor der Segnung erinnerte der Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach, auch in seiner Funktion als Vorsitzende des Bürgervereins, an die Entstehung und Bedeutung des Dorfplatzes, der immer mehr zu einem zentralen Ort für Veranstaltungen wird. Der Bildstock musste in Folge der Dorfsanierung seinem ursprünglichen Standort, nur wenige Meter vom jetzigen Standort entfernt, weichen. Auf Grund seiner damaligen starken Beschädigung wurde er vom Denkmalamt von der Liste der schützenden Denkmäler gestrichen.

Nichts desto trotz, wurde der Bildstock im Auftrag der Gemeinde abgebaut und eingelagert. Nun hat sich der Bürgerverein der Erhaltung und Restaurierung angenommen und im Juni 2018 den Auftrag zur Restaurierung an den Bildhauer Ralf Drolshagen aus Preunschen vergeben.

Der Bildstock selbst stammt aus dem Jahre 1749 und zeigt die heilige Familie, umrahmt von zwei Säulen und zwei Cherubinen. Errichten ließ ihn Joseph und Agnes Weniger.

Wolfgang Walzenbach dankte in seiner Ansprache dem Restaurator Ralf Drolshagen für das gelungene Werk. Ebenso richtete er seinen Dank an die Mitglieder des Bürgervereins und all denjenigen, die sich um den Erhalt des Kleinods verdient gemacht haben. Ein Dank galt ebenso Spendern, die dafür sorgten, dass sich die finanzielle Belastung für den Bürgerverein in Grenzen hielt.

Pfarrer Andreas Rapp und Doris Kaufmann sprachen im Beisein der Ministranten und Erstkommunionkinder von Erfeld, Bretzingen und Gerichtstetten abwechselnd die Gebete der vierten Station. Anschließend segnete Pfr. Rapp den Bildstock, der am Dorfplatz sicherlich einen würdigen Platz gefunden hat. Sein abschließender Dank galt neben dem Bürgerverein allen, welche im Vorfeld große Mühen und Arbeit für die Vorbereitung des Prozessionsweges und die vier Altäre auf sich genommen haben.

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Ehrenvorsitzender des Heimatvereins

Zu ihrem Ehrenvorsitzenden ernannte der Heimatverein Gerichtstetten am vergangenen Wochenende seinen langjährigen Vorsitzenden Robert Weniger.

Die Feier seines 80. Geburtstages am vergangenen Samstag in Gerlachsheim nahm die Vorstandschaft mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Weniger zum Anlass, ihm mit dieser Ernennung für sein langjähriges und vorbildliches Wirken, um den Heimatverein und seinen Heimatort Gerichtstetten zu würdigen.

Robert Weniger war Gründungsmitglied und einer der Initiatoren, die den Heimatverein am 10.12.2092 aus der Taufe hoben. Bis zum 18.03.2018 führte er den Verein an und ist auch heute noch als stellvertretender Vorsitzender wertvoller Berater und Ideengeber. Die Erstellung eines Heimatbuches war der Grund für die Gründüngung des Vereins. Dem Heimatbuch folgte die Renovierung der Herz-Jesu-Kapelle, weitere Heimathefte und die Renovierung unzähliger Bildstöcke in den Fluren von Gerichtstetten. Der Brunnenbildstock in der Ortsmitte ist der wohl bekannteste Bildstock, den der Heimatverein neu errichten ließ und auch die nächtliche Kirchenbeleuchtung an den Wochenenden ist auf eine Idee des Heimatvereins zurückzuführen, der das Projekt tatkräftig mitfinanzierte. Auf der jährlichen Agenda des Heimatverein stehen mittlerweile der Jahresrückblick, Vorträge, die Flurwanderungen und das Schmücken des Osterbrunnens. Auch die Theatergruppe unter Leitung von Heinz Eckert, gehört zu den Aushängeschildern des Heimatvereins.

Im Beisein der gesamten Vorstandschaft würdigte Vorsitzender Wolfgang Weniger die Verdienste seines Vorgängers und überreichte ihm neben dem Geburtstagsgeschenk die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden. Dabei galt sein Dank ebenso Ehefrau Hedwig, die ihren Mann beim Heimatverein immer wieder zur Seite stand.

Mit einer visuellen Rückschau auf 26 Jahre Heimatverein zeigte man, auch zur Freude der zahlreichen Geburtstagsgäste, die Aktivitäten des Heimatvereins unter Leitung des Ehrenvorsitzenden Robert Weniger.

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Ehrungen - Sportfest SV Gerichtstetten

Zu einem regelrechten Publikumsmagnet wurde am vergangenen Wochenende das Sportfest des SV Gerichtstetten. Fußballturniere, ein Volleyball-Turnier für Freizeitmannschaften, Ehrungen und beste Unterhaltung beim allgemeinem Festbetrieb bildeten ein überaus abwechslungsreiches Programm, das viele Besucher aus nah und fern nach Gerichtstetten führte.

Am Samstagmittag begann das Programm mit einem E-Jugendfußballturnier. Anschließend gaben sich die die Freizeit Volleyballer ein spannendes Stelldichein. Am Abend standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Festprogramm, das dank dem 40-jährigen Bestehen der Damengymnastikgruppen, zu einem wahren „Ehrungsmarathon“ wurde.

Vorsitzender Willibald Heilig hieß die zahlreichen Mitglieder und Gäste auch im Namen seiner zwei Vertreterinnen Heidrun Fischer und Martina Seitz willkommen. In seinen Worten brachte er neben seiner Freude über das Kommen insbesondere seine Dankbarkeit allen Mitgliedern zum Ausdruck, die dem Verein teilweise schon 50 Jahre lang die Treue halten. Sein Hauptaugenmerk galt dabei den Damengymnastikgruppen und deren Übungsleiterinnen, die für alle Altersklassen ein ansprechendes Programm in ihrem Angebot haben. Die Vorsitzenden Heidrun Fischer und Martina Seitz fanden für die Übungsleiter Christel Heilig, Petra Eckert und besonders Ursula Wohlfarth-Hauck sehr persönliche Dankesworte und überreichten Ihnen als äußeres Zeichen des Dankes einen Blumenstrauß. Dabei beleuchteten sie das jeweilige Angebot der drei Übungsleiterinnen, die in Gerichtstetten dafür sorgen, dass angefangen von den Kleinkindern, bis hin zu den Senioren mit über 80 Jahren alle entsprechend fit und beweglich bleiben. Durch ständige Fortbildung sorgt man auch dafür, dass der SVG immer den aktuellen Trend in seinem Angebot hat. Die Geselligkeit wird in allen Gruppen großgeschrieben, schließlich tut das auch der Psyche eines sportlichen und beweglichen Körpers gut.

Ursula Wohlfarth-Hauk dankte stellvertretend für die Übungsleiterinnen allen Mitgliedern der Turn- und Gymnastikgruppen, die nun teilweise schon ein halbes Jahrhundert dem Verein die Treue halten.

Anschließend folgten die Ehrungen der langjährigen Mitglieder, die aus den Händen des Führungstrios und Schriftführerin Kerstin Müller-Wohlgemuth ihre Dankesurkunde und ein Präsent entgegennehmen durften.

Für 25 Jahre Treue und Verbundenheit wurden Melanie Ehrenfried (Osterburken), Martin Scherer (Ahorn), Rebecca Ehrenfried-Dittmar, Isabel Linsler, Gabriele Martini, Jessica Martini, Doris Münch, Manuelle Ritter, Monika Schmieg, Corina Schmitt, Sophia Schulz, Klaus Ehrenfried, Daniel Löffler, Patrick Martin, Jürgen Martini, , Uwe Schmieg, Andreas Schulz, Johannes Ullrich und Christoph Weniger geehrt.

Urkunde und Präsent für 40-jährige Mitgliedschaft gingen an Luise Baumbusch, Sieglinde Bechtold, Klothilde Benz, Hildegard Deißler, Gerlinde Eckert, Petra Eckert, Gabriele Fischer, Marianne Geiger, Christel Heilig, Anna-Maria Hemberger, Erna Linsler, Erna Linsler, Margarethe Linsler, Hildegard Mader, Ursula Müller, Andrea Reinhard, Irmgard Schmieg, Elisabeth Schulz, Annerose Seitz, Annette Seitz, Elke Seitz, Gabi Seitz, Sabine Strebel, Anita Ullrich, Margit Walzenbach, Brigitte Weniger, Hildegard Weniger, Ursula Wohlfarth-Hauck, Anna-Maria Fischer, Gerald Hock, Clemens Müller, Jürgen Schretzmann und Klaus Schulz.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Max Benz, Heinz Eckert, Elmar Fischer, Gerhard Heilig, Heinz Hilbert, Konrad Kaufmann (Walldürn), Paul Kaufmann (Wertheim), Bernhard Linsler (Buchen), Konrad Löffler, Otmar Mayer, Bruno Müller, Jürgen Rüttiger (Rimpar), Alfred Seitz, Helmut Seitz, Josef Seitz und Wolfgang Seitz (Mudau) geehrt.

Für Willibald Heilig, auch er ist mittlerweile 50 Jahre dem SVG treu, fanden Heidrun Fischer und Martin Seitz besonders herzliche Worte und dankte ihm für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Vereins. Seit 1997 ist er Vorstandsmitglied, seit mehr als 10 Jahren Vorsitzender und ohne ihn „geht nichts“, wie es die beiden Gratulanten und Kolleginnen treffend auf den Punkt brachten.

Willibald Heilig bedankte sich für die lobenden Wort und zeigte sich bescheiden. Er tue dies alles sehr gerne und möchte auch weiterhin sein Bestes für den SVG geben. Anschließend gab es einen visuellen Rückblick auf 40 Jahre Damengymnastik in Gerichtstetten.

Das Sonntagsprogramm startet um 11 Uhr mit Bambini-Spielen. Am Nachmittag lieferte sich die F-Jugend und D-Jugend packende Spiele und dazwischen zeigte die Mini-Schautanzgruppe des SVG einen wunderschönen Showtanz. Mit einer „Elfmetergaudi“ endete das sportliche Programm.

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"Eckertstreffen"

Beim „Eckertstreffen“ gaben sich die Nachkommen von Josef Eckert am vergangenen Wochenende in Gerichtstetten und Stelldichein. Josef Eckert hatte 10 Kinder, 18 Enkel, 33 Urenkel und 26 Ururenkel und so reisten die Nachfahren mit ihren Familien aus allen Richtungen Deutschlands an. Letztmals im Jahre 2000, trafen sich so die „Eckerts“ zum dritten Mal. Peter Eckert, Ulla Eckert und Sandra Hörner hatten das Treffen organisiert. Die gemeinsamen Stunden verbrachte man mit Erinnerungen an fast schon vergessene Tage aber auch mit der Gegenwart, dem Familiengeschehen, den Freundschaften und Verbindungen, die auch heute noch bestehen. Dreh und Angelpunkt war das Gasthaus „Ochsen“, aber auch Gerichtstetten selbst konnte durch die kontinuierlichen Veränderungen der vergangenen Jahre vieles „erzählen“.

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"Spurensuche" in Gerichtstetten

"Man kann nur lieben, was man kennt". Getreu diesem Motto machten sich Freunde des Heimatvereins des Bürgervereins Gerichtstetten am vergangenen Sonntag auf "Spurensuche", nach den Standorten historische Gebäude, deren Geschichte und den damals darin lebenden Menschen. Historisch, zumindest aus heutiger Sicht, denn das heutige "Damals" war damals die "Gegenwart". Angeführt vom stellv. Vorsitzenden des Heimatvereins Robert Weniger, folgten nach der Begrüßung durch Wolfgang Weniger mehr als 50 Interessenten dem Weg und den Geschichten, teilweise als Zeitzeugen aber mehr noch als "Wissenshungrige". Beginnend vom Dorfplatz bis zur ehemaligen "Krone", wo zumindest der geschichtsträchtige Weg endete, obgleich beim Abschluss am Dorfplatz zahlreiche Geschichten von "Damals" wieder aufgefrischt oder gar ergänzt wurden.

Mit dem Dorfplatz und dessen wechselhafter wie interessante Vorgeschichte startete man die „Spurensuche“ und damit den örtlichen Geschichtsunterricht. Anschließend ging es zum ehemaligen Rathaus, das 1900 unter Bürgermeister Karl Josef Weniger erbaut wurde. Heute als Sitz der Ortsverwaltung mit dem "Bürgersaal", einer Wohnung und mehreren Vereinsräumen, war es nach seiner Fertigstellung das "Zentrum der Macht und des Wissens". Ein großzügiger Vielzweckbau mit Rathaus, Schule, Lehrerwohnung, Dorfarrest und den Räumlichkeiten für die Feuerwehr. Nicht weniger interessant die Geschichte der Gasthäuser, insbesondere dem Gasthaus "Zum Ochsen" und dem alten Schulhaus, das 1834 neben dem Milchhäusle und der Gemeindewaage an der damaligen Landstraße erstellt wurde. Daneben wiederum der "Gemeindebrunnen", der später die großen Milchkannen kühlte, nachdem in der Ortsmitte ein "Neuer Brunnen" errichtet wurde.

Wo heute der Hof des Pfarrhauses und die Doppelgarage des Pfarrhauses sind, stand einst die "Pfarrscheune". Das "Milchhäuschen" hingegen steht noch. Einst zentrale Stelle für 120 Milchablieferer, wichtige "Informationsstelle" für alle Neuigkeiten des Dorfes und Treffpunkt der jungen Burschen und Mädchen, dient es heute nur noch zu Lagerzwecken. Weitere Stationen der "Entdeckerreise" waren der "Fischersbrunnen", das "Amtshaus" in der Brunnengasse und das Gasthaus "Zum Hirschen.

Die Standorte und Gebäude waren aber nur ein Teil dieser historischen Wanderung. Nicht weniger interessant ihre Geschichten und die Menschen, deren Beruf und Tun des Öfteren zu "Hausnamen" wurden, die noch heute in der Umgangssprache verwendet werden.

Der Beifall am Ende der eineinhalbstündigen "Spurensuche" machte deutlich, dass der Heimatverein in Kooperation mit dem Bürgerverein mit seiner Wanderung nicht nur auf dem richtigen Weg ist, sondern die Vergangenheit oft genug Schlüssel wie Lehrmeister für die Gegenwart und Zukunft ist.

Am Dorfplatz angekommen, ließ man den Nachmittag in gemütlicher Runde ausklingen.

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Kartoffelfest

Kulinarische Köstlichkeiten rund um die Kartoffel, Gemütlichkeit und beste Unterhaltung waren am vergangenen Wochenende in Gerichtstetten beim Kartoffelfest des Bürgervereins geboten. In Scharen strömten die Besucher an beiden Tagen in das „Keltendorf“ in der Ortsmitte, das sich mit Hilfe vieler fleißiger Helfer wieder einmal wunderschön herbstlich herausgeputzt hatte.

Eröffnet wurde das Fest am späten Samstagnachmittag. Und wie bereits im Vorjahr, drehte sich auch in diesem Jahr wieder alles um die tolle Knolle, die in allen Variationen und liebevoll zubereitet, an den verschiedenen Ständen angeboten wurde. Für die einen ein besonderes Geschmackserlebnis, dienten sie den jüngeren Festbesuchern als vielseitiges Spielgerät bei der Kartoffelolympiade von der Tanzgruppe Gerichtstetten. Aber auch die Erwachsenen konnten sich über das Essen hinaus mit der Kartoffel beschäftigen und sich an einem Informationsstand über die verschiedensten Kartoffelsorten informieren.

So lud der laue Spätsommerabend alt und jung zum Verweilen ein, zumal es auch das Duo „SchallMassel“ es bestens verstand, die Gäste zu unterhalten.

Am Sonntagmorgen begann das „Programm“ mit einem ansprechenden Wortgottesdienst im Freien. Motto des von Doris Kaufmann und Gemeindereferentin Claudia Beger vorbereiteten Gottesdienstes waren der Klimawandel und damit der Umgang mit der Schöpfung, wo vielen Menschen das Wasser förmlich bis zum Hals steht. Musikalisch wurde die Wortgottesfeier von Simon Schmeiser am Klavier begleitet.

Danach hieß es, dank des großen Andrangs, an den Imbissständen für manchen Festbesucher ein bisschen Geduld zu üben, bis man sein Lieblingskartoffelgericht genießen konnten. Auch am Grillstand hatten die Mitglieder und Helfer des Bürgervereins alle Hände voll zu tun und im Café fand sich für jede Naschkatze das passende Stück Kuchen. Liebevoll hergerichtet, gab es mit wunderschönen Blumenstecken zahlreiche Hingucker auf dem „Festgelände“ und auch die alten Trecker brachten groß und klein zum Staunen.

Spannend wurde es am Nachmittag noch einmal, als die jüngsten Festbesucher zusammen mit Mama oder Papa zur Kartoffelernte schritten, um die größte Kartoffel vom extra angelegten Kartoffelacker zu ernten. Doris Kaufmann nahm am Ende der Kartoffelernte die Preisverleihung vor und konnte Lisa Bauer (Berolzheim, Kartoffelgewicht 210g), Aron Wolf (Rosenberg, Kartoffelgewicht 222 g) und Alina Arndt (Mosbach, Kartoffelgewicht 230 g) für die größten Kartoffeln einen schönen Sachpreis überreichen.

Am späten Abend klang das 3. Kartoffelfest aus, das schon jetzt auf das Nächste „hungrig“ macht.

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Karschdäider Weihnachtsmarkt

Der „Karschdäider Weihnachtsmarkt“ präsentierte sich am vergangenen Wochenende erneut von seiner besten Seite. Der Bürgerverein Gerichtstetten als Veranstalter aber auch die Anbieter von handwerklichen Waren und kulinarischen Köstlichkeiten verstanden es erneut, die zahlreichen Besucher zu begeistern und ließen in einem wunderschönen Ambiente eine vorweihnachtliche Stimmung aufkommen. Neben den vielfältigen musikalischen Darbietungen beeindruckte besonders die Aufführung der Grundschule und auch der Nikolaus machte an beiden Tagen Halt im Keltendorf zur Freude von Groß und Klein.

Und wem der „Karschäider Weihnachtsmarkt“ gefallen hat, kann sich schon jetzt dem 4. und 5. Dezember 2020 vormerken, denn dann erstrahlt erneut das Keltendorf im vorweihnachtlichen Lichterglanz.

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